KontaktImpressumSitemap
Aquarelle
 - Galerie
 - Maltechnik
Ölbilder
Radierungen
Zeichnungen
Holzschnitte
Plastiken
Themen

Aquarellmalerei - Maltechnik

Aquarelle sind Bilder, die mit sogenannten „Wasserfarben“ gemalt sind.

 

Wasserfarben sind Farbpulver, die mit Wasser angelöst und meist mit einem Pinsel auf Papier gebracht werden. Die Farben können untereinander gemischt werden, so daß dadurch eine nahezu unendliche Vielzahl von Farbtönungen möglich ist.

 

Als Farbengrundlage werden in der Natur vorkommende, natürliche oder aus Pflanzen gewonnene Pigmente verwendet. Nicht alle sind lichtecht auf Dauer, d.h. unter Sonnenlicht (UV-Strahlung) bleichen manche Farben aus. Ähnliches kann auch bei ständiger Beleuchtung durch Neon-Röhren auftreten. Farben aus der Retorte (z.B. Anilinfarben, Acrylfarben) dagegen sind weitgehend lichtecht.

 

Sehr wesentlich für die Ausgestaltung eines Aquarells ist das Papier. Sehr saugfähiges Papier nimmt sofort das Wasser und die darin gelöste Farbe in sich auf. Es entstehen Verästelungen im Papier, die von vornherein den Charakter von Nebel, Dunst, auch flimmernder Sonne bzw. Hitze vermitteln, oder aber impressionistisches Flair vermitteln. Einzelheiten darzustellen ist nur schwer möglich.

 

Sehr wenig saugfähige Papiere (Packpapier, Schreibpapier, z.B.) dagegen lassen die Farbe mitsamt dem Wasser auf der Oberfläche antrocknen, so daß Ränder entstehen und innerhalb des Tropfens die Deckstärke der Farbe variiert.

 

Wird die Farbe stark und mit wenig Wasser aufgetragen, sind Einzelheiten darstellbar, was andererseits dem Charakter eines Aquarells nicht unbedingt entspricht sondern eher dem einer kolorierten Zeichnung.

 

Aquarelle können draußen in der Natur angefertigt werden. Voraussetzung dafür ist ein ausreichender Wasservorrat, ein Platz leicht im Schatten, damit bei starker Sonne das Papier und die Farben nicht zu schnell antrocknen. Bei Regen erübrigt sich der Versuch, weil Regentropfen, die auf das Papier gelangen, sofort die Farben aufzulösen beginnen, so daß Bilder im Regen von vornherein einen aleatorischen Effekt bekämen, d.h. Zufallsprodukte werden.

 

Zu starkfarbige Aquarelle können – nach dem Antrocknen der Farben – noch einmal „gewaschen“ und danach weiterbearbeitet werden.