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Aquarelle sind Wasserfarbenbilder, zu ihrer Herstellung benötigt man Wasser, welches in irgendwelchen Gefäßen mitgenommen werden muß. Außerdem wird das ursprünglich saubere Wasser während des Malprozesses verunreinigt, wodurch das Mischen erschwert wird. Also muß es des öfteren ausgetauscht werden. Das bedeutet, daß ein größerer Vorrat mitgenommen werden müßte - wenn man außerhalb der Wohnung, des Ateliers oder des Gartens malen wollte. Aus diesem Grunde sind die meisten Aquarelle dort entstanden, wo die Wasserfrage leichter gelöst werden konnte: im eigenen Garten, in der Nähe einer Wasserzapfstelle (Bach, Fluß oder Brunnen) oder eben im Haus mit Blick nach draußen.
Wasserfarben waren zudem meist preisgünstiger als Ölfarben oder Tempera, so daß auch da eine Erklärung liegt, daß mehr Aquarelle als Ölbilder z.B. zu finden sind.
Zahlreiche Zeichnungen, die nachträglich koloriert worden sind, sind draußen in der Natur entstanden. Um den beschriebenen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, wurden sie dann später mit Wasserfarben koloriert.
Die meisten Blumenaquarelle entstanden nach dem Krieg, als der eigene Garten eine Fülle von Blumen bot und seine Frau ihn immer wieder animierte, neue Sträuße zu malen.
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