| | 18.9.1885 | geboren in Hamm, Westfalen |
| bis Weihnachten 1900 | Essen, Gymnasium am Burgplatz, Zeichnen: mangelhaft |
| 1901 - 1905 | Dillenburg, Gymnasium, Zeichnen: sehr gut, Abitur |
| 1905 - 1906 | Jurastudium München, 1906 aufgegeben, Privatmalschule |
| 1907 | Akademie: 1 Semester bei Halm-Zeichenklasse, Paris |
| 1908 - 1911 | München u.a. |
| 1911 Sommer | Kallmünz |
| 1911 Winter | Akademie München: Radierklasse Halm |
| 1912 Frühjahr | Akademie |
| 1912 Sommer | Hagen |
| 1914 | 1. Ausstellung mit Christian Rohlfs und dessen Schüler Walter Bötticher in Hagen bei Erdmann-Jennitzer in der Kampstraße; nach 14 Tagen brach der 1. Weltkrieg aus. |
| 1914 - 1918 | Frontsoldat in Polen/Rußland und Frankreich im Graben, Leutnant mit EK II und EK I. Zeichnungen in der Armeezeitung der 2. Armee. |
| 1918 - 1921 | Hagen |
| 1920 | Erste Holzschnitzarbeit: Treppenknauf. Simmersbach, bei Eschenburg/Hessen, bei Loew |
| 1921 April - Mai | am Thumsee in der Nähe von Bad Reichenhall mit Will Lammert |
| 1921 - 1924 | Hagen, Berlin, Ruhrgebiet |
| 1924 Sommer | Wolfsberg am Chiemsee bei Karl Vogt. Hagen/Berlin: Furche-Verlag: Illustrationen zu Tolstoi-Erzählungen. Sezession |
| 1925 - 1927 | Hagen - Remscheid - Essen - Mülheim - Berlin - Erfurt - Magdeburg ... |
| 1928 Januar bis März | Paris, danach Hagen. Anläßlich einer Ausstellung in Hagen zum Mitglied der Vereinigung "Junges Westfalen" gewählt |
| 1928 November | Eheschließung |
| 1931 | Ehrenmal in der Kirche in Traben-Trarbach |
| 1932 - 1933 | Grabmal Walter Schrenk auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Berlin, 1946 von Metalldieben zerstört (oder gestohlen) |
| 1934 | Ausstellungen in Düsseldorf, Hagen, Hamm, Münster und in Hannover in der Kestnergesellschaft zusammen mit Rohlfs. Es war dies die letzte Ausstellung der Kestnergesellschaft vor Kriegsende, da die nächste am Eröffnungstage von der GESTAPO geschlossen wurde. |
| 1936 | Ausstellung "Westfront 36". Von 3 Schnitzarbeiten wird eine aus der Ausstellung entfernt (die hl. 3 Könige). |
| 1937 | In München zurückgewiesen. Statt dessen erscheint der "Schauspieler", der einige Jahre im Foyer des Stadttheaters gestanden hatte, in München auf der "Entarteten" unter den Arkaden, wo er spurlos verschwindet. Entartet waren auch die Landschaftsradierungen, was aber nicht hinderte, daß welche von Baldur von Schirach persönlich ausgewählt und in Florenz und Wien gezeigt wurden. |
| 1938 | verschwindet das Schnitzwerk im Osthausmuseum "Noli me tangere" und das kleine "Zwei gegen einen" spurlos. |
| 1939 | Köln von April bis Anfang Juni |
| 1940 | Ausstellung in Düsseldorf in der Frühjahrsausstellung. Freiwillige Meldung zu einem Kompanieführer-Kursus in Allenstein. Ausstellungsverbot |
| 1940 Mitte | Illustrationen zur Weltliteratur für die Calig (Caritas-Lichtbildgesellschaft in Freiburg) |
| 1941 - 1945 | Trotz des Verbotes Ausstellungen in Hamm, Greifswald, Dortmund, Wien, Hagen. | |
| Herbst 1943 - Juli 1944 | Stolp |
| ab August 1944 | Hagen, mit zwei Kurzaufenthalten an der holländischen Grenze zum "Schüppen" (September und Oktober) |
| nach 1945 | Aufenthalte in Herrenalb im Schwarzwald, in Bregenz am Bodensee, Hamburg-Blankenese (1951) |
| 1955 | Reise nach Chartres und Paris |
| bis 1981 | Ausstellungen in Münster, Telgte, Bielefeld, Hersfeld, Düsseldorf, Hagen, Frankfurt, Witten, Hamm und Coesfeld. |
| 1979 | Ausstellung in Hamm zusammen mit der Aldegrever Gesellschaft und "50 Jahre Werkstätten für Kupferdruck Hermann Kätelhön" |
| 1980 | Jubiläumsausstellung zum 95. Geburtstag in der Sparkasse Hagen |
| 1981 | Letzte Ausstellung auf der Colvenburg, Billerbeck: "Ich hatt' einen Kameraden, einen besser'n find'st du nicht.." eine Ausstellung vom Soldaten. |
| 4.8.1981 | Verstorben in Hagen, Westfalen |