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Drucke von Holzschnitten existierten nur ganz wenige, und wenn, dann in sehr schlechter Papier- und Druckqualität. Für das Archiv stellte die Druckwerkstatt Kätelhön in Wamel am Möhnesee in sehr aufwendiger Arbeit aus den sehr mitgenommenen Druckvorlagen die Abzüge her. Ohne die fachspezifischen Kenntnisse und die aufopfernde Mühe, die Drucke in möglichst originaler Form wiederherzustellen, wäre diese Dokumentation sowie die mancher Radierungen nicht möglich geworden. Es ist möglich, daß noch einige weitere hinzukommen, falls die Stöcke noch gerettet werden können. Bei manchen der mit "Kopf.." bezeichneten Drucken sollte es sich um Portraits handeln; bei einem vermute ich "Christian Rohlfs", zu den andern fehlen mir noch jegliche Unterlagen. Die Holzschnitte dürften entstanden sein, als sich mein Vater sowohl mit Gerd Arntz als auch mit Reinhard Hilker um das Jahr 1920 herum mit Holz- und Linolschnitt befaßte. Die andern beiden gingen völlig andere Wege, bei meinem Vater sind es die einzigen Exemplare geblieben. Danach sind höchstens im Stil eines Holzschnittes oder in Richtung Expressionismus noch einige wenige Zeichnungen - z.B.die aus Simmersbach -entstanden, die Anklänge vermuten lassen. (Boris Brün, Juli 2000)
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